Der Welpenkauf ist eine wichtige Entscheidung, da man für viele Jahre (oft über 10 Jahre) mit diesem Hund zusammen lebt. Auf den unten stehenden Zeilen finden sie super Tipps und Informationen rund um den Welpenkauf und die Züchtersuche, sowie einen interessanten Artikel zum optimalen Abgabealter.
Bitte lesen Sie sich diese Seite durch, sie wird Ihnen die Augen öffnen!
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Hier gibt es noch weitere Informationen zu Zucht und Zuchtvoraussetzungen unseres Vereins:
Liebe Welpeninteressenten,
Sie werden diese Wahl sicher nicht bereuen.
Deshalb gelten für die in unserem Verein gezüchteten Hunde auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende, sehr strenge Zuchtbestimmungen.
Alle unsere Züchter und Deckrüdenbesitzer haben mit Ihren Hunden folgende Zuchtvoraussetzungen erfüllt :
auf erbliche Herzerkrankungen teilgenommen, die in der Liste mit ♥. gekennzeichnet sind.
Die Aufzuchtstätte wird von einem Zuchtwart überprüft und abgenommen.
HD ist die Abkürzung für Hüftgelenksdysplasie, eine gefürchtete Erkrankung großer Hunderassen. Diese außergewöhnliche Möglichkeit ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen, sehr strengen Auswahl.
Der Züchter sucht sich diesen „Zwingernamen“ aus und lässt ihn schützen. Er ist also mit dem Züchter und seiner Aufzuchtstätte und nicht mit den Zuchthunden verbunden. In Ausnahmefällen kann der Zwingernamen innerhalb der Familie oder an Freunde weitergegeben werden.
In einer Aufzuchtstätte darf jeweils nur ein Wurf aufgezogen werden.
Der Zuchteinsatz von Rüden ist zur Erhaltung der genetischen Vielfalt ebenfalls begrenzt.
Der Landesgruppen-Zuchtwart berät den Züchter bei der Wahl des Deckrüden und setzt zur Paarungsplanung die Zuchtwertschätzung ein.
Er begutachtet den Wurf in der 1. und 5. Lebenswoche.
Alle diese strengen Verordnungen und Bestimmungen dienen dem Wohl Ihres zukünftigen Hovawartes. Sie können aber auch dazu führen, dass nicht zu jeder Zeit und in jeder Landesgruppe Welpen zur Verfügung stehen. Daher wäre es möglich, dass Sie einige Zeit warten oder längere Fahrten in Kauf nehmen müssen, um Ihren gewünschten Hund zu bekommen.
In Deutschland kann jeder jederzeit Hunde mit oder ohne Verein aufziehen, ohne die sinnvollen und schützenden Zuchtkriterien zu beachten, deren Grundlagen auch in der Zuchtordnung des Dachverbandes VDH und dem Tierschutzgesetz verankert sind.
Ein Hund ist kein Modeartikel für eine Saison, er soll Sie ein ganzes ausgefülltes Hundeleben lang begleiten. Kaufen Sie den Welpen bei einem unserer Züchter, denn er hat auch später noch Interesse an den von ihm gezüchteten Hunden und wird Ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zudem bietet Ihnen der RZV Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Hund und alle Ausbildungsmöglichkeiten beginnend mit der Welpenschule.
Den Welpenpreis erfragen Sie bitte bei Ihrem Züchter. Sollte einem Welpen ein zuchtausschließender Fehler bescheinigt werden müssen, wird er genau so sorgfältig wie seine Geschwister aufgezogen, kostet aber nicht den vollen Welpenpreis.
Unsere Hovawarte gibt es in drei Farbschlägen:
Aus fast allen Verpaarungen können auch wieder alle drei Farben hervorgehen.
Also können aus einer schwarz x schwarz Paarung auch blonde Welpen hervorgehen, genauso wie aus einer schwarz x schwarzmarken Paarung.
Allen unseren Hunden wird in ihrer Ahnentafel eine Zuchtbuchnummer zugeordnet. Die Nummerierung ist seit Gründung des Vereins fortlaufend und einzigartig für jeden Hund. Sie umfasst eine fünfstellige Lebendnummer und die letzten zwei Zahlen des Geburtsjahres (00000 - 00).
Der Rassezuchtverein für Hovawarthunde ist in 7 Landesgruppen eingeteilt, die bei jedem geplanten oder gefallenen Wurf aufgeführt werden.
Viele unserer Zuchthunde haben die Begleithundeprüfung (BH) abgelegt. Sie ist eine Überprüfung des Gehorsams und gleichzeitig auch der Sozialisierung und Unbedenklichkeit des Hundes. Zudem ist sie Voraussetzung für weiterführende Prüfungen in allen Bereichen.
Bei der Ausdauerprüfung (AD) läuft der Hund 20 km am Fahrrad auf geeigneten Wegen in angemessenem Tempo. Die Prüfung wird von zwei Pausen mit Tierarztkontrollen unterbrochen und mit einer kleinen Gehorsamkeitsübung abgeschlossen.
Der Begriff „Leistungszucht“ bedeutet, dass beide Elterntiere des Wurfes von ihren Besitzern im Gebrauchshundesport (IPO 1-3) ausgebildet worden sind. Der Dachverband VDH würdigt diese Leistung als „Leistungszucht“.
Sämtliche zuchtrelevanten Überprüfungen sind für alle Elterntiere aber gleich. Zusätzlich zu diesen Überprüfungen können geeignete Tiere noch zur Körung vorgestellt werden und/oder in den Wesens- und Leistungspool eingestellt werden.
RASSEZUCHTVEREIN FÜR HOVAWART-HUNDE E.V.
(Dies ist ein Artikel von der Homepage des Rassezuchtvereins für Hovawart-Hunde e.V.)
Ich habe mich auch intensiv mit dem richtigen Abgabealter beschäftigt, da sich im Laufe der Zeit auch viele ändert und es neue wissenschaftliche Erkenntnisse gibt. Dabei bin ich auf einen sehr interessanten Artikel auf der Seite der Hunde-Uni Welpen-Sozialisierung: Das ideale Abgabealter von Hundewelpen gestoßen:
Die Frage, wie lange Welpen beim Züchter bleiben sollten, ist entscheidend für ihre Entwicklung und ihr Verhalten. Einige Studien haben sich mit diesem Thema befasst und verglichen, wie wahrscheinlich Verhaltensprobleme auftreten, abhängig davon, in welchem Alter der Welpe zu seiner neuen Familie kam.
Du wirst über die Ergebnisse vielleicht überrascht sein!
In vielen deutschsprachigen Ländern ist die Abgabe von Welpen unter sechs Wochen laut Tierschutzgesetz verboten. Studien haben gezeigt, dass Welpen, die vor diesem Alter von der Mutter getrennt werden, ein höheres Risiko für gesundheitliche und verhaltensbedingte Probleme aufweisen. Probleme wie Ängstlichkeit, Geräuschempfindlichkeit und Ressourcenverteidigung sind häufig bei solchen frühen Abgaben zu beobachten. Daher wird empfohlen, dass Welpen nicht vor dem Alter von sieben Wochen abgegeben werden.
Die Frage bleibt jedoch, wann der optimale Zeitpunkt für die Abgabe von Welpen ist, die acht Wochen oder älter sind. Eine umfassende Studie aus Finnland hat über 3600 Hundehalter:innen befragt und die Hunde nach ihrem Abgabealter in vier Gruppen eingeteilt: sechs bis sieben Wochen, acht Wochen, neun bis zwölf Wochen und dreizehn bis sechzehn Wochen.
Die Ergebnisse waren aufschlussreich. Hunde, die mit acht Wochen abgegeben wurden, zeigten durchschnittlich die geringste Häufigkeit unerwünschter Verhaltensweisen gegenüber Fremden. Im Gegensatz dazu nahm die Häufigkeit dieser Verhaltensweisen bei Hunden zu, die zwischen neun und zwölf Wochen und besonders bei denen, die dreizehn Wochen oder älter waren, abgegeben wurden. Einige Grafiken aus der Studie sehr ihr nachstehend:
Aggressives Verhalten gegenüber Fremden zuhause oder draußen war bei den Hunden am geringsten ausgeprägt, die mit 8 Wochen in ihre neuen Familien kamen.
Das Meideverhalten gegenüber Fremden zu Hause war ebenfalls am niedrigsten bei den am frühesten abgegebenen Welpen. Auch das Anbellen fremder Menschen und Hunde war umso wahrscheinlicher, je älter der Welpe war, als er in seine neue Familie kam.
Die Studie zeigt, dass Welpen, die älter als acht Wochen bei der Abgabe sind, signifikant mehr problematisches Verhalten zeigen. Dies bezieht sich auf den Umgang mit bekannten und unbekannten Menschen sowie auf den Umgang mit anderen Hunden. Ein früherer Abgabezeitpunkt kann also entscheidend für die spätere Entwicklung des Hundes sein.
Doch wie kann erklärt werden, dass die Welpen anscheinend nicht unbedingt davon profitierten, wenn sie die mütterliche Fürsorge noch längere Zeit genießen konnten?
Die Offenheit von Welpen gegenüber Neuem nimmt mit dem Alter ab. In der frühen Sozialisierungsphase gewöhnen sie sich besonders leicht an unbekannte Reize und Lebewesen. Je jünger sie sind, wenn sie in ein neues Zuhause kommen, desto besser können sie daher mit neuen Reizen umgehen. Frühere Erfahrungen helfen den Welpen, sich besser an ihre neue Umgebung anzupassen. Zudem kann ein Züchter zwar viel tun, seine Welpen bestmöglich zu fördern, dabei aber nicht jedem Welpen so viel individuelle Aufmerksamkeit zukommen lassen, wie das in der neuen Familie möglich ist. Diese Faktoren spielen also zusammen, wie die Sozialisierung des Welpen sich entwickelt.
Dennoch ist unumstritten, dass die Bedingungen, unter denen Welpen aufgezogen werden, einen großen Einfluss auf ihr späteres Verhalten haben. Züchter, die die Welpen in den ersten Lebenswochen gut stimulieren und mit neuen Erfahrungen konfrontieren, haben eine höhere Chance, dass diese Welpen auch bei späterer Abgabe gut mit der Umwelt klarkommen. Es ist wichtig, dass Züchter auf die Sozialisierung der Welpen achten und ihnen viele positive Erfahrungen bieten.
Viele Hündinnen sind an dem Alter von 7, 8 Wochen nicht mehr so interessiert an ihren Welpen und besuchen sie oft nur mehr kurz. Nun ist der Zeitpunkt, wo der Vater häufig auch eine erzieherische Rolle übernimmt. Doch in vielen Zuchten ist der Vater abwesend. Ein weiterer Aspekt, der in Betracht gezogen werden sollte, sind die Konflikte zwischen Geschwistern. Diese können ab einem Alter von acht oder neun Wochen eskalieren, besonders wenn der Platz begrenzt ist. In solchen Fällen kann es besser sein, die Welpen früher zu trennen.
Welpen erleben auch sensible Phasen, in denen sie besonders anfällig für Ängste sind. Diese Phase tritt häufig zwischen acht und zehn Wochen auf. Wenn ein Züchter erkennt, dass ein Welpe in dieser sensiblen Phase ist, könnte es besser sein, die Abgabe hinauszuzögern. Negative Erfahrungen in dieser Zeit können langfristige Auswirkungen haben. Daher ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt für die Abgabe zu wählen.
Es ist wichtig zu beachten, dass jede Rasse und jeder Welpe individuell ist. Bei Schnellentwicklern könnte es sinnvoll sein, sie so früh wie möglich in ein neues Zuhause zu bringen, da sie in dieser Zeit noch offen und wenig ängstlich sind. Langsame Entwickler profitieren möglicherweise davon, länger bei der Mutter zu bleiben und etwa erst mit 10 oder 12 Wochen ins neue Zuhause zu übersiedeln.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Forschung nahelegt, dass die Abgabe von Welpen im Durchschnitt idealerweise im Alter von acht Wochen erfolgen sollte. Dies ist jedoch kein strikter Wert, sondern ein Durchschnitt, der je nach Rasse, Wurf und Aufzuchtbedingungen variieren kann. Die Sozialisierung des Welpen, die Erfahrungen, die er macht, und die Bedingungen, unter denen er aufwächst, sind entscheidend für seine Entwicklung.
Die Studien zeigen, dass Welpen, die jünger abgegeben werden, tendenziell weniger problematisches Verhalten zeigen. Doch natürlich hängz dies auch von der Rasse under individuellen Entwicklungsgeschwindigkeit ab. Bei Schnellentwicklern, beispielsweise Schäferhunden, ist eine frühere Abgabe oft ratsam, bei Langsamentwicklern wie etwa Cavalier King Charles Spaniels kann es sinnvoller sein, sie noch länger im familiären Umfeld zubelassen. Züchter sollten daher sicherstellen, dass sie ihre Welpen gut auf die Welt vorbereiten, um ihnen die besten Chancen auf ein glückliches und gesundes Leben zu bieten.
Außerdem lege ich Ihnen ebenfalls nachfolgenden Artikel vom Haustierregister TASSO e.V. sehr ans Herz
Ganz am Schluss finden Sie auch noch einen Artikel zu den sogenannten "Designerhunden"
Wühltischwelpen - nein Danke! Nein zum Handel mit Billigwelpen
Der Tatort: Ein Wochenmarkt irgendwo in Ungarn, Polen, Holland oder Belgien. Alternativ ein dunkler Parkplatz oder Hof in Deutschland. Das Opfer: nur wenige Wochen alt, unterernährt und oftmals krank. Ein Häufchen Elend, mit herzerweichendem Blick, aber meist ohne gültige Papiere und nötige Impfung. Die Täter: skrupellose Hundevermehrer, denen es nur um das schnelle Geschäft geht. Dass es sich um fühlende Wesen mit Angst und Schmerz handelt, zählt nicht. "Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie mit ihrem Mitleidskauf das grausame Geschäft mit den Welpen erst anheizen", so die Erfahrung von Dieter Ernst vom ETN. TASSO, der ETN und bmt haben das Jahr 2010 daher zum Jahr "Gegen den unseriösen Welpenhandel" erklärt und gemeinsam die Kampagne "Wühltisch-Welpen – nein Danke!" gestartet. Alle drei Organisationen wollen durch Aufklärung die Nachfrage stoppen und somit für unseriöse Händler den Markt in Deutschland austrocknen.
Sehen Sie das Muttertier?
Lassen Sie sich das Muttertier unbedingt zeigen. Bei unseriösen Händlern werden Sie es nicht zu Gesicht bekommen. Wenn doch, beobachten Sie, ob es liebevoll mit den Welpen umgeht, ob die Kleinen zum Beispiel säugen dürfen. Haben Sie den Eindruck, dass es sich um die eigenen Welpen handelt? Verstösst das Muttertier den Welpen, hat es kein Interesse an ihm, entfernt es sich von ihm? Dann können Sie davon ausgehen, dass es sich nicht um die leibliche Mutter handelt. Der Welpenhändler präsentiert Ihnen eine Alibi-Hündin. Keinesfalls kaufen!
Der Preis
Für einen Rassehund von anerkannten Züchtern zahlt man ab 600 Euro und mehr. Alles was deutlich darunter liegt, ist nicht marktüblich und daher unseriös. Erkundigen Sie sich bitte auch beim Verband für das Deutsche Hundewesen: www.vdh.de
Wo und wie wird verkauft?
Auf Parkplätzen, Märkten, dreckigen Höfen? Aus dem Bus, Kofferraum, Pappkarton oder Drahtkäfig heraus? Ein weiteres Indiz für Welpenhandel. Vorsicht auch bei Angeboten im Internet!
Stellt der Verkäufer Fragen?
Ein seriöser Züchter möchte wissen, in welche familiären und häuslichen Verhältnisse der Welpe kommt. Werden keine Fragen gestellt, geht es nur ums Geldverdienen.
Gibt es einen Kaufvertrag?
Wenn ja, enthält er Namen, Adresse und eine Haftung des Verkäufers? Ist der Kaufpreis genannt?
Wie sehen die Welpen aus?
Sind die Kleinen dünn oder durch Würmer aufgebläht? Liegen sie apathisch in der Ecke oder zeigen ein ungewöhnliches Verhalten? Ist das Fell dreckig und stumpf? Fiepen die Kleinen oder geben sie sogar keinen Laut von sich? Steht Wasser und Futter in der Nähe ?
Das Angebot
Wie viele Rassen hat der Händler im Angebot? Bei mehr als 2 Rassen und mehr als vier Würfen im Jahr ist äußerste Vorsicht geboten. Hier handelt es sich nicht um Züchtung, sondern um Welpenvermehrung, die größtes Tierleid zur Folge hat.
Die Verhandlung
Möchte man Sie mit Begriffen wie „Ratenzahlung, Rabatt, Lieferung frei Haus, Verhandlungssache” bei der Kaufentscheidung beeinflussen, können Sie in der Regel davon ausgehen, dass Sie es mit Hundehändlern der übelsten Sorte zu tun haben. Diese Händler drängen auf einen schnellen, sofortigen Abschluss, ein weiterer Besuch ist nicht erwünscht.
1. Aufklären und informieren
Informationen an Hundefreunde weitergeben. Nur wenn es gelingt, die Nachfrage nach Hundewelpen zu stoppen, haben wir eine Chance, diesen Schwarzmarkt auszutrocknen. Aufklärung ist die einzige Chance!
2. Zur Anzeige bringen
3. Öffentlich machen
Ihre Erfahrungen können helfen, Mensch und Tier vor unseriösen Händlern zu warnen.
4. Nicht kaufen!
Vertrauen Sie nur seriösen Tierschutzorganisationen (Inland wie Ausland), Tierheimen und Züchtern.
Der Designerhund (oder einfach nur ein trendigeres Wort für Mischling)
“Züchter” dieser Hunde versprechen oft die besten Eigenschaften, so wird damit geworben das sie perfekte Familienhunde und absolut Kinderfreundlich seien, keinen Jagdtrieb haben und die besten Charaktereigenschaften von beiden Rassen vereinen, manche sollen sogar für Allergiker geeignet sein.
Doch, kann man solche Versprechen wirklich halten?
Nein! Natürlich kann bei Mischlingen niemand vorher sagen welche Eigenschaften, sei es vom Körperbau oder vom Wesen, vererbt und weitergegeben werden. Es wäre naiv zu glauben, bei diesem Mischlingen würden nur die positiven Eigenschaften vererbt. So manch einer hat da schon böse Überraschungen erlebt.
Bei einem Beagle-Mops Mischling kann also genau so gut der Jagd- und Meutetrieb des Beagles durchkommen, oder die Atemprobleme vom Mops, dank der kurzen Schnauze, oder beides zusammen.
Zum Problem wird das ganze dann, wenn unwissende Hundekäufer diesen Versprechen glauben und dann enttäuscht sind wenn der Hund nicht “funktioniert” und nicht die versprochen Eigenschaften zeigt. Kein Hund wird als freundlicher Familienhund geboren, aber er kann es werden wenn er sehr gut sozialisiert und erzogen wird.
Vorsicht bei Hunden die für Allergiker geeignet sein sollen:
Es gibt zwar Pudel Mischlinge die, wie reinrassige Pudel, wenig oder gar nicht haaren. Das bedeutet aber nicht das sie pauschal für alle Menschen mit Hundeallergie geeignet sind.Es gibt Labradoodle, die weniger haaren, andere haaren sehr viel, jedoch reagieren viele nicht auf die Haare der Hunde allergisch, sondern auf Hautschuppen und Speichel.
Die Zuchtziele solcher “Züchter” sind in meinen Augen äußerst fragwürdig. Gesundheit scheint, zumindest beim Beagle-Mops Mischling, nicht im Vordergrund zu stehen. Zudem stellt sich die Frage warum man neue “Rassen” erfinden muss. Reichen die bisherigen nicht mehr aus, oder lässt sich Neues einfach besser verkaufen?
Leider schließen sich diesem Trend auch immer mehr Vermehrer an, denen es dabei nur um Profit geht, dabei unterscheidet sich der Preis eines Designerhundes kaum von dem eines Rassehundes oder übersteigt ihn sogar noch. Denn wenn etwas Designer... heißt ist es schon teurer als im Normalfall. Bestes Beispiel die Jeans, kaum heißt eine Jeans Designerjeans ist sie mal locker 100€ teurer! So ist es bei allen Designersachen! Eben auch bei Desinerhunden!